Schulsozialarbeit, hier: Vorstellung der Fachkräfte und Informationen zur Tätigkeit



Frau Scharf erläutert, dass die Schulsozialarbeit durch das Bildungs- und Teilhabepaket gefördert wird. In der Grundschule Hitzacker startete das Projekt am 01.06.2012 mit Charlotte Stahl, in der Grundschule Dannenberg am 02.07.2012 mit Frank Freudenthal. Sobald die beiden Schulsozialarbeiter in ihren Stammschulen Fuß gefasst haben und ihr Konzept aufgestellt haben, sollen auch die anderen Grundschulen der Samtgemeinde von dem Projekt profitieren – in welcher Form ist noch nicht festgelegt.

 

AV Hoffheinz erteilt Frau Stahl das Wort, um von ihrer Arbeit zu berichten.

 

Frau Stahl berichtet, dass sie vor 4 Wochen ihre Arbeit aufgenommen hat und bereits mittendrin im Schulalltag angekommen ist. Sie sieht ihre Hauptaufgabe darin, die Kinder zu unterstützen, damit diese sich bestmöglich entwickeln können.

Die Vernetzung aller Beteiligten, der Schule, den Eltern, dem Jugendamt und möglicherweise von Ärzten zum Wohle des Kindes ist ein weiterer wichtiger Baustein der Arbeit eines Schulsozialarbeiters.

 

Frau Stahl bietet Einzelfallhilfe, Gruppenarbeiten und es wird ein Nachmittagsangebot geplant, welches von ihr betreut wird.

 

Auf Nachfrage berichtet Frau Stahl, dass sie 25 Jahre alt und Diplom Sozialpädagogin ist. Sie stammt aus Hessen und lebt derzeit in Salzwedel. In der Vergangenheit hat Frau Stahl in der Kinder- und Jugendhilfe sowie in der Berufsberatung gearbeitet. Ihr persönlicher Wunsch war es mit kleineren Kindern bzw. an einer Grundschule zu arbeiten.

 

Herr Freudenthal erklärt, dass er 44 Jahre alt und dass die Sozialarbeit bereits sein zweiter Ausbildungsberuf ist. Er ist außerdem Zimmerer. Seit 2008 war er mit der Sozialarbeit in einem Heim betraut. Nun habe sich sein Wunsch bereits mit kleineren Kindern zu arbeiten, um die vorgefestigte Meinung noch zu beeinflussen, mit dem Antritt dieser Stelle erfüllt.

 

Für Herrn Freudenthal ist der Aufbau der sozialen Kompetenz der Kinder bzw. die Festigung ein wichtiger Aspekt seiner Arbeit mit den Kindern. Vermittlung unter den Beteiligten und Zusammenführung der Beteiligten sowie die bereits genannte Vernetzung belegen auch einen hohen Stellenanteil.

 

Er gibt zu bedenken nicht zu hohe Anforderungen und direkte Ergebnisse an die Schulsozialarbeit zu knüpfen. Das erste Schuljahr zum Einlaufen der Projekte und der Einzelfallhilfen ist ein realistischer Ansatz, die Effekte zeigen sich erst Jahre später - jedoch sollte die Schulsozialarbeit eine dauerhafte Institution werden.