TOP Ö 7: Planung und Konzept zum Themenjahr Eleonore Prochaska 2013, a) frauenORT Eleonore Prochaska - Bericht, b) Ausstellungskonzept- Empfehlung für Haushaltsmittel

Beschluss: Einstimmig empfohlen

Abstimmung: Ja: 5

Susanne Götting-Nilius erläutert folgenden Sachverhalt:

Im Jahre 2013 jähren sich die Ereignisse der Freiheitskriege 1813 gegen die Fremdherrschaft Napoleons zum 200. Mal. Am 16. September 1813 standen sich in der Göhrde zwischen Lüneburg und Dannenberg (Elbe) französische und internationale Truppen gegenüber. Unter ihnen war eine junge Frau aus Potsdam mit Namen Eleonore Prochaska. Sie nahm in Männerkleidung unter dem Namen August Renz an der Schlacht teil. Sie wurde im Gefecht durch eine Kartätsche verletzt und daraufhin nach Dannenberg (Elbe) gebracht. Dort wurde sie drei Wochen gepflegt, bevor sie an Wundbrand verstarb. Ihre Beisetzung erfolgte auf dem Sankt-Annen-Friedhof.

Fünfzig Jahre später wurde auf ihrem Grab ein Denkmal errichtet, das noch heute dort steht. Zur Person Eleonore Prochaska, um die sich sehr schnell der Mythos des Heldenmädchens rankte, sind für 2013 Veranstaltungen geplant:

 

  1. Bereits erfolgt – die Restaurierung des Grabes und des Denkmals auf dem ehemaligen Sankt-Annen-Friedhof. Die Einweihung ist für den 09.09.2012 geplant.
  2. Im Rahmen der Musikwoche Hitzacker ist die Aufführung eines Musikstückes von Ludwig van Beethoven für Eleonore Prochaska unter der Leitung von Ludwig Güttler vorgesehen. Vorträge und Exkursionen nach Dannenberg (Elbe) sollen dies begleiten.
  3. Dannenberg (Elbe) ist vom Landesfrauenrat Niedersachsen als frauenORT Leonore Prochaska anerkannt. Die Auftaktveranstaltung wird im Frühjahr 2013 stattfinden.
  4. Eine Ausstellung im Museum im Waldemarturm in Dannenberg (Elbe) soll die Fakten, die Rezeption und den Mythos zu Eleonore Prochaska darstellen. Gesamtkosten sind in Höhe von 13.000,00 € vorgesehen.

 

Kurt Herzog kritisiert, dass der von vor zwei Jahren gefasste Beschluss bisher nicht umgesetzt ist. Das, was in der Ausstellung vorgesehen ist, wurde vor fast zwei Jahren beschlossen. Hierzu gab es einen klaren Auftrag. Der Heimatkundliche Arbeitskreis hat diesen Auftrag durch Beschluss erhalten.

Helmar Süßenbach hat dazu auf Befragen geäußert, dass niemand an ihn herangetreten sei.

Kurt Herzog fordert, dass bis zum nächsten Jahr dieser Beschluss umgesetzt ist. Des Weiteren äußert er, dass er auf die Podiumsdiskussion setzt und hofft, dass sich die kontroversen Einstellungen bewehren.

 

Susanne Götting-Nilius erläutert, dass mit dem Heimatkundlichen Arbeitskreis ein Gespräch stattgefunden hat und sie sagt zu, die zuvor genannten Wünsche von Kurt Herzog zu berücksichtigen.

 

Ratsherr Kurt Herzog bittet darum, dass der Text – bevor er graviert wird – dem Ausschuss vorgestellt wird.

Dies wird zugesagt.

 

Nach kurzer Aussprache empfiehlt der Ausschuss folgenden

 


Beschluss:

a)    Der Sachverhalt wird zur Kenntnis genommen.

b)   Das Ausstellungskonzept wird in der vorgestellten Form genehmigt. Die erforderlichen finanziellen Mittel sind im Haushaltsjahr 2013 bereitzustellen.