TOP Ö 4: Bauliche Sicherungsmaßnahme an der GS Dannenberg, Antrag der CDU-Fraktion

Beschluss: Geändert empfohlen

Abstimmung: Ja: 16

Frau Demmer trägt den Antrag der CDU-Fraktion vor, in dem zum einen die Einzäunung der Turnhalle sowie des Minispielfeldes und zum anderen die sofortige Beseitigung aller Vandalismusschäden gefordert wird.

 

Frau Demmer erklärt, dass Ende des Jahres 2011 die geplante Videoüberwachung an der Turnhalle in Dannenberg in Betrieb genommen wurde. In den Haushaltsplanberatungen wurde entschieden, dass erst nach Installation der Videoüberwachung die Vandalismus-Schäden beseitigt werden, dementsprechend wurden finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt.

Aufgrund der Witterung in der Zeit nach der Inbetriebnahme der Videoüberwachungsanlage, war eine Beseitigung der Vandalismus-Schäden, speziell die Malerarbeiten nicht möglich.

Diese Arbeiten werden zum nächstmöglichen Zeitpunkt, voraussichtlich noch im Laufe des Monats März nachgeholt, so Frau Demmer.

 

Im Rahmen der Einweisung durch die Fachfirma wurde festgestellt, dass es sinnvoll wäre drei weitere Kameras zu installieren, um so auch den Bereich des Minispielfeldes mit zu erfassen, die Kosten hierfür liegen bei rund 3.400,00 Euro.

 

Rf Felber bezweifelt, dass die Installation weiterer Kameras den gewünschten Erfolg bringt, desweiteren sollten nicht nur die Vandalismusschäden an der Turnhalle im Vordergrund stehen, sondern auch die Lärmbelästigung der umliegenden Anwohner bis in die frühen Morgenstunden.

Die Einzäunung des Grundstückes und die Einrichtung eines Schließdienstes z.B. durch den Hausmeister oder das Reinigungspersonal, der den Platz um 22:00 Uhr abschließt kann ihrer Meinung nach kein großes Problem darstellen.

 

Rh Hanke lehnt eine Einzäunung ab, da diese den offenen Charakter der Anlage zerstöre. Desweiteren sollten die anwesenden Anwohner zu der evtl. Lärmbelästigung befragt werden, deshalb bittet er um eine Sitzungsunterbrechung.

 

Die Sitzung wird von 19:10 bis 19:15 Uhr unterbrochen.

In dieser Zeit erklären mehrere Anwohner, dass von den fußballspielenden Kindern und Jugendlichen keine Belästigung ausgeht, man hört natürlich üblichen Spiellärm, doch dieser ist für die anwesenden Anwohner kein Problem.

 

Jedoch muss man die spielenden Kinder von den Verursachern der Vandalismusschäden ganz klar unterscheiden, so der anwesende Autohändler Kai Stoedter. Sobald man anspricht und zur Vernunft aufruft, sind am nächsten Morgen diverse Schäden an den ausgestellten Wagen zu verzeichnen.

 

Herr Hupp teilt die Ansicht, dass die Schäden nicht von den spielenden Kindern und Jugendlichen verursacht werden, sondern von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die randalieren und demolieren wollen. Ob diese sich von einem Zaun abschrecken lassen, bezweifelt er. Die Samtgemeinde muss dort als Strafantragsteller durchgreifen, sobald ein Täter ermittelt wird. Mit einem Zaun um das Areal wäre ein Eindringen direkt als Hausfriedensbruch zu werten.

Auch hält er die Räumung des Platzes für schwierig, wenn dort um 22 Uhr noch Spielbetrieb herrscht.

 

Rf Sander findet auch, dass härter durchgegriffen werden muss, sobald ein Täter ermittelt wird, aber hält sie die Kameraüberwachung für ausreichend.

 

Rf Unterste-Wilms wünsche sich zudem eine vermehrte Kontrolle durch die Polizei, um die Situation weiter zu entschärfen.

Rh Hanke bittet Rf Felber um die Rücknahme der 1. Forderung des Antrages, der 2. Punkt, die sofortige Beseitigung der Vandalismusschäden findet jedoch seine Zustimmung.

 

Nach eingehender Diskussion wird der Antrag auf Einzäunung des Grundstückes unter Punkt 1 des Antrages der CDU-Fraktion zurückgenommen. Rf Felber ist bereit abzuwarten, ob sich die geplanten Kameras zur Abwehr von Vandalismusschäden bewähren, bevor sie sich die Situation in einem Jahr erneut genauer ansieht und ein weiteres Vorgehen abstimmt.

 

Der Fachausschuss fasst folgende

 

 

 


Beschlussempfehlung:

Die Vandalismusschäden an den Gebäuden, insbesondere am Eingangsbereich der Turnhalle sind unverzüglich zu beseitigen.